as überlebende Kind wurde nach den Worten von Verkehrsminister Mohamed Sidan verletzt ins Krankenhaus gebracht. Lebensgefahr bestehe nicht, sagte er. Einen Terroranschlag schloss er aus. Ein Sprecher des niederländischen Außenministeriums sagte, nach Angaben eines libyschen Arztes habe der Junge Knochenbrüche erlitten und werde operiert. Das libysche Fernsehen zeigte Bilder eines Kindes in einem Krankenhausbett mit einer Atemmaske.
Ein Vertreter von Afriqiyah, Saleh Ali Saleh, sagte der Nachrichtenagentur Reuters, an Bord hätten sich 62 Niederländer sowie mindestens zwei Deutsche, 13 Libyer sowie Bürger anderer Länder befunden. Die vollständige Liste liege ihm jedoch noch nicht vor. Das Auswärtige Amt erklärte, es könne nicht ausgeschlossen werden, dass auch Deutsche unter den Opfern seien. Die deutschen Botschaften in Libyen und Südafrika bemühten sich um rasche Aufklärung. Das Außenministerium in London bestätigte den Tod eines Briten.
"Vermutlich starben die Opfer durch den Aufprall, da mir keine Berichte über ein Feuer vorliegen", sagte Saleh per Telefon. Das Flugzeug sei mit hoher Geschwindigkeit aufgeschlagen.
Inzwischen sei der Flugschreiber geborgen worden. Die der Regierung nahestehende libysche Online-Zeitung Quryna berichtete, der Pilot habe kurz vor dem Absturz Kontakt mit dem Kontrollturm aufgenommen und ein technisches Problem gemeldet. Eine Bestätigung für den Bericht lag nicht vor.
Airbus bot den Behörden die volle technische Unterstützung bei der Suche nach der Unglücksursache an. Die Maschine sei im September 2009 ausgeliefert worden und habe etwa 1600 Flugstunden auf etwa 420 Flügen absolviert. Es handelt sich um den gleichen Typ wie die Air-France-Maschine, die im Juni in den Atlantik gestürzt war. Die Ursache dieses Unglücks wurde nie sicher bestimmt. |
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