Die meisten Rifis haben von ihren Eltern nur Bitterkeit und Frust übernommen. Man sollte erst einmal einen Blick über die ganze Geschichte von Marokko, 8 bis zum 21 Jahrhundert, werfen um zu verstehen, was Marokko ist. Die Gespräche, die wir in manchen Foren (Z.B. Studivz) führen sind sehr subjektiv und führen zu nichts und machen die Geschichte auch nicht rückgängig.
Es kann ja nicht sein, dass ein Snob, der hier die Marokkanische Kultur nur auf 4 Rädern begreift, Marokko auf eine Art Sprache reduziert. Marokko ist mehr und mehr als all das, was die dritte Generation hier in Deutschland behauptet. Wenn eine Dynastie nicht im stande war, die Vielfalt dieses Land aufrechtzuerhalten, dann sollte man nicht allen Dynastien die Schuld in die Schuhe schieben. Marokko bedarf einer objektiven, historisch-wissenschaftlich fundierten Untersuchung, um zu verstehen, wo der Hacken liegt und um zu wissen, wo sich die Wunden, die wir behutsam heilen sollen, befinden. Es nutzt nichts Wörter wie Korruption, Menschenrechtsverletzungen, Schande oder Dreck aus sich herauszulassen. So etwas erfahren wir genug durch die Medien. Wir alle stehen vor einer großen Verantwortung. Entweder man will seinen Beitrag für dieses Land leisten oder sich stillschweigend zurückziehen.
Wenn die Emazighen behaupten, dass wir alle Berber sind, dann gebe ich ihnen Recht. Die Marokkaner sind zu 90% Berber. Die Ureinwohner von Marokko waren Berber und Juden. Die Dynastien haben versucht, diese Völker zu unterdrücken und zu einer totalen Assimilation zu zwingen. Jetzt aber sieht alles anders aus. Wir können, wie ich immer sagte, die Geschichte nicht rückgängig machen. Wir sollen einfach versuchen zu retten, was zu retten ist. Wir sollen verstehen, dass wir alle Marokkaner sind und versuchen unser Erbgut aufrechtzuerhalten. Die Welt heutzutage ist von Kriegen und Bürgerkriegen geplagt. Die Menschen haben die Orientierung und den Sinn für den Frieden verloren. Wir aber müssen daran glauben, dass es Hoffnung auf Frieden noch gibt. Wir sollen lernen mit einander zu kommunizieren um ein Basis für das Zusammenleben zu schaffen. Es mag ja sein, dass das, was ich hier predige, für den einen oder für den anderen sehr idealistisch klingt. Warum nicht? Warum sollen wir nicht idealistisch denken? Wer schreibt uns vor, wie wir denken müssen? Wenn man an Frieden glaubt, ist man altmodisch oder passivist?
Kommentare |
| Imad |
| Du hast Recht Nourdine |
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| Abderrahim |
| Manche "Marokkaner" können immer noch nicht verstehen, dassWir sollen verstehen, dass wir alle Marokkaner sind. |
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| Oumaima |
| Die Rifis, die von ihren Eltern nur Bitterkeit und Frust übernommen haben, sollen endlich die anderen Marokkaner als ihre Brüder sehen und die vergangenheit vergessen. wir sind Leuet von Heute. |
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