Marokkanische Bettler sind im Grunde reich und bedürfen keine Besita (kleinste marokk. Währung), gib ihnen nichts! „
Doch ich sage euch, nichts von all diesen unsinnigen „Labereien“-
ich wünschte die Einheimischen hätten die Courage die Regierungsmitglieder, die doch letztlich für die in Marokko herrschende soziale Diskrepanz zwischen Reich und Arm verantwortlich sind, so derart anzugreifen.

Wenn Kritik an den Monarchen dann soll sie gut bedacht und sachlich gefüllt sein- diese Kritik ist eher unpassend.
Auf meine Menschenkenntnis verlassend; Simo hat seinen Vater verloren. Seine Mutter ist schwerkrank und bedarf teurer Medikamente.
Die Hilfe des Staates, sofern sie überhaupt regelmäßig überreicht wird deckt wahrscheinlich nicht mal den gewöhnlichen Tagesbedarf.
Und so muss Simo Tempos am Mc-Donald Eingang verkaufen und darauf hoffen dass es seiner Mama bald wieder gut geht.
Simos unruhig wirkender Gesichtsausdruck enthüllt seine Angst. Seine Angst von der Mc-Donald Security in Fes, die ihn schlägt wenn er sich nicht distanziert.
Simos dreckige Kleidung, welche seine soziale Herkunft verrät, zerstören das Bild des luxuriösen modernen Marokko im Mc-Donald Café.
Also? weg damit! Natürlich! wie kann man die Touristen und shab gharij ( im Auslandlebende Marokkaner/in) so derart mit der Realität Marokkos konfrontieren?!
Es ist einfach unglaublich. Der Kleine ist vier Jahre alt. Meine Damen und Herren VIER!!
Mit vier habe ich im Kindergarten Puzzle zusammengebaut und mich auf die Pausen gefreut um die Sandburg wieder aufzubauen. Da wusste ich nicht mal was eine Deutsche Mark überhaupt wert ist.
Simo muss hingegen die Tempos und die cents zählen und darauf hoffe, dass seine Mama aufgrund mangelnder Medikamente nicht schwer erkrankt.
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