Home   Werbung   Impressum   Site Map   Kontakt   Mitwirkung    



Menu
Startseite
Nachrichten
Allgemein
Kultur
Sport
Arabische Welt
Events
Features
Video
Forum
Dossier
Literatur
Blogsphere
Interview
Presse
Vereine
Radio
Verschiedenes
Musik
Zum Lachen
Feedback
Werbung
Video clips
impressum
Unser Team
Kontakt
Marokko
Das Land
Städte
Suchen
Events

Rote Tore… in der Stadt

Vereine

LIFEMAKERS
Video Clips
Wael Gassar - Ghareibah El Nas

 

Leben in der Fremde

viele von uns fragen sich " bin ich glücklich hier In Deutschland?" und manche
träumen davon, irgendwann in das Heimatland zurückzukehren und dort ein glückliches
leben zu führen. Utopie oder Realität?. Viele fühlen sich hier fremd und wenn sie
ihre Heimatländer, sei es nur für ein paar Tage besuchen, fühlen sie sich noch
fremder al je zuvor. Was ist eigentlich Fremdsein. Sind wir nicht in Gewisserweise
auch verantwortlich dafür, dass wir fremd und unintegriert bleiben? Ist das, das
Geographische, das wir „Heimatland“ nennen, die Lösung für unser Fremdsein oder ist
es eher der Mensch selbst, der sich für fremd erklärt um seine Schwächen und
Bedürfnisse zu rechtfertigen und zu bergen?

 

Beiträge

Achtung: Die hier eingetragenen Beiträge sollen nicht unbedingt die Meinung dieser Webseite vertreten.
 
 
Abdel
Salamu alaikum meine Brüder und schwester aus Marokko, bin jetzt ganz zufällig auf die Seite gekommen. Naja ob man glücklich ist hie in deutschland ist ja eine reine Ansichtssache und ob ich wieder nach Hause will, ist auch eine Frage. ich bin schließlich hier geboren und habe mein leben bis heute immer ausgelebt in Deutschland. ich komme aus der Nähe von Frankfurt und da hab ich ja schon unter unseren Marokkanern. Ich bin mit vielen Ausländern groß geworden und ich kenne ja auch unsere marokkanischen Traditionen. Ich finde nichts geiler wie unsere marokkanischen Einheimischen, die kann man gar nicht mit unseren Marocs hier in Deutschland vergleichen. Ich fühle mich weder in Marokko noch in Deutschland als fremder. Oft nimmt man in den Mund das die deutschen Rassisten seien und wir uns deshlab fremd fühlen. Aber meint ihr unsere marokkaner besser? Die Araber hassen die Berber nd umgekehrt, die Marocs hassen die Algerier und die Spanier und die ganzen Schwarzen die damals bei uns waren. Die fühlen sich auch fremd, also finde ich die Frage für etwas sinnlos aber egal man kann ja auch mal darüber diskutieren.
Also Leute, Fremd im eigenen Land heißt es in einem Lied von Advanced Chemistry.
Ich wünsch euch trotzdem viel Dpaß in diesem Forum
 
 Anna
Die Fremde spürt man. Wenn man in keinem Supermarkt seine Lieblingskäse findet zum Beispiel... Wenn man die Witze im Fernsehen nicht versteht.... Und wenn einem plötzlich einfällt, dass man die Nummer des Notrufs gar nicht kennt....
Bereist man in der Urlaubszeit ein anderes Land für zwei Wochen, so erlebt man die Fremde als erfrischende Abwechslung zum Gewohnten. Raus aus dem Alltag, rein in andere Zusammenhänge. Bleibt man jedoch länger in einem Land, beginnt man sich verloren zu fühlen: fremde Sprache, fremde Schrift, eine andere Kultur....
 
 Nourdine
Wir leben alle in Deutschland. wir sind sozusagen für die Marokkaner in Marokko die
Privilegierten oder die, die es geschafft haben. Die Marokkaner in Marokko sehen uns
mit anderen Augen. manche von uns fungieren nur als Geldquelle, als Funktion,
andere sind zum Teetrinker und Gâteaufresser (Kaâb Ghzal) angestuft, nach dem Motto "
Marhba Bikum Fi Bladkum" (herzlich Willkommen in eurem Heimatland). wir wurden von
unserer Menschlichkeit entzogen und zu einer Funktion reduziert und degradiert. Wir
sind diejenigen, die Najat Âatabou zu hören bekommen, wenn die Grosse Wanderung im
Sommer beginnt ( wie die Gnus von Serengeti, die den Viktoriasee überqueren müssen)
und alle Autos getankt, alle Anhänger von den Trophäen der Einsamkeit und den
Ersparnissen des Elends der Ersten Welt voll beladen, erst dann beginnt das
Delirium, von Grenze zur Grenze wird durchgewühlt und durchgesucht. Von Autobahn zur
Autobahn wird vorgedrungen und überholt. Am ziel angekommen, warten dann die Krokodille mit ihrem offnen Mund und ihren scharfen Zähnen im großen Fluss der Sehnsucht,
geduldig und wachsam und ohne sich anzustrengen nach ihren Opfern lauernd. In
unserem tiefsten Inneren leiden wir, wir leiden und keiner fragt uns wie wir eigentlich in der Ersten Welt leben. Sind wie die Privilegierten oder die verdammten? Noureddine Baroudi
 
Hataf Ijan
Das klingt ja wie aus einem Roman!! Sehr schön beschieben!!
 
Hicham Rafiq
Hallo an Alle, die sich erlauben, sooo..schön über unseres Vaterland zu sprechen.
wir können eigentlich nur reden weil wir hier in einem hoch entwickelten Land
leben..wir dürfen kein Vergleich mit Marokko machen.. Einfach nur großer Maul haben
bringt überhaupt nicht.. ich frage doch warum sind wir überhaupt nach Deutschland
gekommen? wieso können die Studenten, die ja fertig sind oder noch am studieren sind
ins Heimatland zurück und dort die Zukunft es Landes mitgestalten? ich bin ganz
sich dass es sehr schwer ist für uns..wisst ihr warum weil wir ja alle Egoisten
sind, wir denken nur an uns selber..aber was sonst..
Ich hoffe ich habe euch alle nicht beleidigt und wünsche euch alle trotzdem noch
eine erfolgreiche woche .
 
Fouad Al Abdouni
es ist ja nicht so, dass wir alle zu samaritern werden und die marokkaner
erretten, aber was wir machen können ist ein wenig der Wirtschaftskraft aus dieser
"ersten Welt" nach Marokko übertragen, d.h. mit Ideen und Investitionen Marokko
mitentwickeln. Man muss nicht nach Marokko zurückkehren und dort arbeiten und sein
Leben dort verbringen. Das halte ich auch für eine Utopie, aber wir können unseren
Beitrag leisten.

Was das Leben in der Fremde angeht: Ich fühle mich hier nicht fremd, genauso wenig
wie in Marokko. Aber als Heimat könnte ich weder D noch MA bezeichnen, bin aber mit
beiden Ländern verbunden. Ich denke wir die hier in D aufgewachsenen haben einen
Vorteil. Wir haben die Möglichkeit Grenzen zwischen Kulturen zu durchbrechen, und
damit andere Menschen besser zu verstehen, eine ganz besondere Art von Freiheit, die
manche Menschen vielleicht nie erleben werden.
 
jamal ilias
also ich bin dabei nach Hause zurückzukehren sobald ich fertig bin ..hab
Agrarwirtschaft studiert,bzw bin noch dabei und inschaallah werde ich nirgendwo
landen ausser in marokko..und wenn du mir nicht glaubst dann warte oradi tchof wach
kanamza7 awla la. iwa wenn du Rinder,schafe und Hühner magst dann komm mach mit.
 
 Hassan
ich denke die fremde sollte personenbedingt definiert werden. es spielen viele
faktoren eine rolle wie z.B. die zufriedenheit. solange man keine innere
befriedigung erlangt und somit ein perplexes leben führt, kann man sich mit der
umgebung, die die zentrale problemathik dieses themas wiederspiegelt nicht
identifizieren. es kommt auf die gewichtung versch. einzelheiten an die den kurs
angeben.

   
 
Beitrag schreiben
 

Ihr Name*

Ihre eMail-Adresse*

Ihr Kommentar*

(Restzeichen: 2500)
 
    

 

 
 


Services
  Presse   Archiv  
  Konsulate   Übersetzung  
  Werbung   Foto Album  
  Küche   Beratung  
Features

Interview mit:
Senna von Monrose
Koran hören
Zum Lachen...
Links
 

 
  © 2010 www.atlasmarokko.de :: :: :: Kontakt: info@atlas-marokko.de