
Die marokkanische Küche gilt für viele als die Beste aller arabischen Küchen. Dieses Urteil kommt nicht von ungefähr, denn in Marokko sind viele Gerichte eine aufregende Symphonie aus Farben, Düften und Geschmäckern. Marokko ist Heimat der maghrebinischen Küche. Das Wort Maghreb bedeutet 'Westen' im Arabischen und es bezeichnet die islamischen Länder westlich von Ägypten, insbesondere die Länder Algerien, Tunesien und Marokko.
Marokko wurde im Laufe seiner Geschichte von vielen verschiedenen Völkern, Kulturen und Religionen besiedelt und beeinflusst. So ist es nicht verwunderlich, dass man in der marokkanischen Küche viele verschiedene Einflüsse findet. Es finden sich Einflüsse der jüdischen, arabisch-islamischen, afrikanischen und europäischen Küchen.
In Marokko isst man traditionell mit den drei ersten Fingern der rechten Hand. Die marokkanische Küche setzt sich aus einer ausgewogenen Mischung von Seim und Pikanten zusammen. Hauptschlich Lammfleisch (Berber bevorzugen Ziegenfleisch), Gemüse und Milcherzeugnisse werden in der Küche verwandt.
Gewürze sind das A und O der Marokkanischen Küche: Die beliebte Gewürzmischung (Ras el Hanout ) etwa enthält 35 davon. Zum Einsatz kommen sie zum Beispiel im Tajine einem Ragout, das im Tontopf auf dem Holzkohlefeuer geschmort wird. Das Nationalgericht Couscous stammt aus der Berberküche und ist gedünsteter Hartweizengriss mit Eintopfund Scharfer Harissa-Sauce. An de Küste isst man viel Fisch und Meeresfrüchte. Und ein Festessen sind immer die B`stilla-Pasteten aus hauchdünnen mit Taubenfleisch und Mandeln gefüllten Teigblttern. Leckere Imbisse sind die Brochettes (fleischspiee ), die scharfen Keftakügelchen aus Lammfleisch und die würzigen Merguez - Bratwürstchen. und garantiert überall gibt es das Nationalgetränk Pfefferminztee aus Chinesischem Grünem Tee mit frischen Pfefferminzbälttern und viel Zucker. |