Geschichte:
Bis 1912 gab es am Ort der heutigen Stadt nur eine Kasbah. Während des französischen Protektorats von Marokko gründete der französische Marschall Hubert Lyautey 1912 am Ufer des Sebou ein französisches Militärfort, einen Hafen und die Stadt. Nach einer kleinen, 1928 zerstörten Brücke bei der Kasbah trug die Stadt bis 1932 den Namen „Knitra“.
Im Zweiten Weltkrieg trafen im Oktober 1942 amerikanische Truppen in der Stadt ein.
Fast 24 Jahre, bis zur Unabhängigkeit von Marokko, hieß die Stadt daraufhin Port-Lyautey und wurde erst im März 1956 auf Grundlage ihres ursprünglichen Namens in „Kenitra“ umbenannt.
Wirtschaft:
Kenitra ist das größte und wichtigste Wirtschaftszentrum in der Region Westmarokko. Sie ist vor allem berühmt für ihren Export der landwirtschaftlichen Produkte.
Mobilität
Zug
Mit dem Zug dauert es nur 30 Minuten von Rabat und einundhalbe Stunde von Casablanca bis Kenitra. Der Zugbahnhof befindet sich im Zentrum der Stadt.
Auto
Kenitra ist durch Dir A! mit Rabat, Casablanca, El Jadida, Tanger, Fez und endlich mit Marrakech verbunden.
Binnenhafen
Der Hafen von Kenitra auf dem Sebou FLuss ist der größte und einzige marokkanische Binnenhafen.
Links
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