Deswegen eine Schocktherapie, weil nämlich der Schock auf dem Bewusstsein verharrt, laut Psychologen, im Gegensatz zu den langweiligen Predigten, die im Unterbewusstsein landen.
Werden dann die Schocktherapien der arabisch-islamischen Welt dabei helfen, aus dem kulturellen und politischen Koma aufzuwachen? Oder müssen wir die gleichen Schicksale erleiden, wie Europa bei den Dreißigjährigen Kriegen im 17. Jahrhundert: nämlich Katholiken gegen Protestanten. Wenn das so ist, dann erwarten wir eine neue Ära, eine Zeit der Aufklärung, eine Neue Geburt. Oder möglicherweise eine Fehlgeburt?
Nitzsche sagt: „ Denker sind die Wunderheiler der Zivilisation“, den der Denker und der Philosoph stiften die Wachsamkeit der Zivilisation und stellen ihr Gleichgewicht wieder her.
Die Frage, die jeder hier stellen wird, lautet: warum wurden uns Ibn Sinaâ, Ibnu Rushd, AlFarabi, Arrazi in den Schulen nicht zur Verfügung gestellt? Stattdessen, müssten wir uns mit den religiösen Dogmen beschäftigen, die auf Bürgerkriegen basieren.
Es findet keine Veränderung statt, wenn die Kleriker رجال الدين ihre Philosophie der Weltanschauung nicht ändern, denn die meisten Moslimen trauen ihnen und konsumieren alles, was sie predigen.
Es ist Schluss mit „ Die Sprache des Paradieses ist Arabisch“. Wir wollen nicht den gleichen Fehler begehen, den Monsieur Erzbischof Marcel Lefebvre begangen hatte, als er sagte: „ Protestanten gibt’s im Himmel nicht. Dort sind nur Katholiken“.
Man sollte die Freiheit des Denkens schätzen und die Türe für eine aufbauende Kritik öffnen.
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