Das Attentat gilt als das blutigste gegen die CIA seit vielen Jahren. Bisher hieß es, der Täter habe eine afghanische Armeeuniform getragen, sei als Informant eingeladen gewesen und entgegen den Sicherheitsvorschriften bei seiner Ankunft auf der schwer bewachten Basis nicht durchsucht worden. Er hatte die Bombenweste in einem Fitness-Raum der Anlage gezündet. Die radikal-islamischen Taliban bekannten sich zu dem Anschlag.
Der jordanische Geheimdienst soll al Balawi den Berichten zufolge vor mehr als einem Jahr wegen Kontakten zu al-Kaida festgenommen haben. Die Jordanier seien davon ausgegangen, sie hätten den Mann auf ihre Seite gezogen. Darauf sei er als Undercover-Agent nach Pakistan und Afghanistan geschickt worden, wo er Al-Kaida-Zellen unterwandern sollte, berichtet NBC weiter.
Vor kurzem habe er sich beim jordanischen Geheimdienst mit dem Wunsch gemeldet, CIA-Agenten auf dem US-Stützpunkt zu treffen. Angeblich wollte er Informationen über Ayman al Sawahri, die "rechte Hand" von Osama bin Laden, liefern. Die Operationsbasis Chapman soll eine Schlüsselrolle bei der Steuerung unbemannter Drohnen spielen, mit denen die US-Streitkräfte Stellungen und Verstecke der Taliban in dem unwegsamen Grenzgebiet unter Feuer nehmen.
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