Im Islam gebe es keinen Zwang, ein Kopftuch zu tragen. Um ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern, dürfe das Sozialamt verlangen, dass Frauen ohne Kopftuch arbeiten. Gegen die Kürzungen ist ein Rekurs hängig.
Martin Walser, Sozialvorsteher der Stadt Zürich, ist gegen generelle Kleidervorschriften. Der Grund, wieso die Frauen keine Arbeit fänden, seien meist fehlende Sprachkenntnisse oder Qualifikationen, stellt er fest. Für Qaasim Illi, Sprecher des Islamischen Zentralrats Schweiz, ist das Vorgehen der Freiburger dagegen schlicht diskriminierend. «Es darf die Entscheidung Arbeitsstelle oder Islam nicht geben.» |
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